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Schulorganisation mithilfe von lo-net²

Andreas Prenting, Lehrer am privaten Liebfrauengymnasium in Büren (NRW), skizziert, wie lo-net² den Alltag an seiner Schule sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler spürbar erleichtert.

Bei der diesjährigen Abiturentlassung gratuliert die Schülersprecherin den Abiturientinnen und Abiturienten. In einer launigen Rede lässt sie einige Stationen des Schullebens Revue passieren und sagt dabei: "Neben Sternwanderung, lo-net² und Koop-Kursen gab es aber auch immer wieder schöne Dinge in eurer Schulzeit: etwa Ferien oder lange Wochenenden...". Klar, anders als beispielsweise Facebook lernen die Schülerinnen und Schüler lo-net² hauptsächlich als Arbeitsplattform kennen. Da die Ferien allerdings nur bedingt zur Schulzeit gehören, möchte ich einige Beispiele präsentieren, wie lo-net² die Schulorganisation unterstützt und vereinfacht.

Unterstützung für Lehrkräfte

Schnelle Infos sowohl für Neulinge als auch für "alte Hasen"

Materialien der Fachschaften (schulinterne Curricula, Fachschaftsprotokolle und so weiter) sind für neue Kolleginnen und Kollegen sofort und jederzeit einsehbar. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn man sich in den Räumlichkeiten der neuen Schule noch nicht so gut zurechtfindet und nicht weiß, an welcher Stelle der Fachschaftsordner oder die Konferenzprotokolle stehen. Natürlich können hier auch die "alten Hasen" noch einmal nachsehen, was auf der letzten Konferenz in dieser oder jener Angelegenheit eigentlich beschlossen wurde oder weiterführendes Informationsmaterial noch einmal in Ruhe sichten, ohne das in der Pause oder in einer Freistunde im Lehrerzimmer erledigen zu müssen.

Geschlossene Gruppen zur effektiven Kommunikation

Des Weiteren lassen sich völlig problemlos und ohne Aufwand neue Gruppen einrichten, auf Lehrerseite etwa Arbeitskreise, Steuergruppen, Klassenlehrer der Orientierungsstufe, Fachlehrer der EF, und auf Schülerseite beispielsweise Arbeitsgemeinschaften, Patenschüler und so weiter. Diese Gruppen ermöglichen es allen Mitgliedern, schnell, einfach und effektiv miteinander zu kommunizieren.

Fortbildungen zur Nutzung der Plattform für das Kollegium

Sicherlich kann es nicht gelingen, aber das war auch nicht mein Ziel bei der Einrichtung der Plattform für unsere Schule, 100 Prozent des Kollegiums zu begeisterten lo-net²-Nutzern zu machen. Vielmehr versuche ich, interessierten Kolleginnen und Kollegen in Einführungskursen das Spektrum der Möglichkeiten vorzustellen und die Handhabung zu erklären. Da inzwischen nahezu jeder eine private E-Mail-Adresse besitzt, war es allerdings möglich, dass das gesamte Kollegium die Mail-Weiterleitung von der Plattform auf die private E-Mail-Adresse konfiguriert hat. So werden bei Einrichtung der oben beschriebenen verschiedenen Gruppen wirklich alle Mitglieder erreicht.

Individueller Einsatz von lo-net² im Unterricht

Außerdem scheint die Nutzung einer Internet-Plattform eine Generationenfrage zu sein: Jüngere Lehrkräfte sind ohnehin oft in verschiedenen sozialen Netzwerken aktiv und viele Referendarinnen und Referendare kennen lo-net² bereits aus ihren Studienseminaren. Die weitere pädagogische Arbeit mit der Plattform bleibt somit jeder Kollegin und jedem Kollegen selbst überlassen. Ich möchte mich daher in diesem Beitrag auf die organisatorischen Aspekte konzentrieren, was mich direkt zum zweiten Beispiel führt.

Erleichterung für Schülerinnen und Schüler

Kursbelegungen und Stundenplan auf der Plattform

Da bei uns alle Schülerinnen und Schüler die Kurswahlen per LuPO und schulspezifischem Wahlbogenformular per lo-net² durchführen, nutzt also spätestens ab der Klasse 9 jede(r) Lernende aktiv den eingerichteten Zugang. Ein weiterer Vorteil eines aktiven Nutzerkontos wird für die Schülerinnen und Schüler in den Ferien erkennbar, wenn ich die Kurslisten mit den jeweiligen Kursbelegungen und den Stundenplan, das ist besonders interessant für die EF und die Q1 (LK-GK), einstelle: Konkret bedeutet das, dass bereits (in der Regel) in der ersten Ferienwoche alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ihren Stundenplan kennen. Dieses Verfahren entspannt zudem die Abläufe am ersten Schultag, denn nun müssen nicht mehr langwierig ungefähr 100 Lernenden pro Jahrgangsstufe das System und die Orientierung in den Belegungslisten erläutert werden - ganz abgesehen von den eingesparten Kopien, die nun nicht mehr verteilt werden müssen.

Einfache Nutzung von "A" bis "Z"

Weitere Beispiele für die effektive und organisatorisch schnelle sowie einfache Nutzung reichen von "A" wie Aufgaben bei Abwesenheit eines Fachlehrers / einer Fachlehrerin über "I" wie Informationsschreiben (etwa Elternbriefe oder Terminzettel für die Elternsprechtage in der Dateiablage der Institution) und "U" wie Urlaubsanträge (Formular zum Download für alle Lernenden in einer Gruppe "Sekretariat") bis "Z" wie Zimmerbelegung bei einer mehrtägigen Exkursion (mittels Umfragefunktion), was gerade in der Oberstufe viel Zeit und Wege durch verschiedene Kurse erspart.

Umfangreiche Materialsammlung zur Vorbereitung auf das Abitur

Ein weiterer Vorteil wird am Ende der Schullaufbahn erkennbar, wenn die Schülerinnen und Schüler zur Abitur-Vorbereitung auf das gesamte Material der Qualifikationsphase zurückgreifen können. Dazu muss der Administrator die Klassen/Gruppen natürlich so eingerichtet haben, dass sie über alle vier Halbjahre Bestand haben! Arbeitsblätter, Schülermaterialien (Referate), Kursbücher oder Protokolle bleiben hier in allen Details präsent, ohne dass die Fachlehrkräfte noch einmal mühsam zusammenfassende Reader erstellen müssen. Abwesende Schülerinnen und Schüler können sich auf diese Weise ebenfalls bereits vor der nächsten Unterrichtsstunde über das Verpasste oder die jeweiligen Hausaufgaben informieren.

Zugriff auf Unterrichtsinhalte über die Dateiablage

In meinem Englisch-Leistungskurs konnten auf diese Weise alle Schülerinnen und Schüler zu jeder Zeit jedes Thema individuell nachbereiten. Auch waren sehr hilfreiche Powerpoint-Präsentationen von Schülerreferaten zu Themen wie beispielsweise "Shakespeare" oder "Das Elisabethanische Weltbild" jederzeit verfügbar. Wer schon einmal versucht hat, eine umfangreichere Datei an ein privates E-Mail-Postfach eines Schülers oder einer Schülerin zu verschicken, wird die Vorteile der Dateiablage zu schätzen wissen: Meldungen wie "Unzustellbare Mail, leider konnte Ihre Mail an die folgenden Adressen nicht zugestellt werden." gehören damit der Vergangenheit an.

lo-net² - oder die schönen Dinge der Schulzeit

Wenn also einer unserer diesjährigen Abiturienten die Dankesrede selbst gehalten hätte, so hätte er vielleicht gesagt: "Neben Sternwanderung, Jahrgangsstufenversammlungen und Koop-Kursen, gab es aber auch immer wieder schöne Dinge in unserer Schulzeit: etwa Ferien, lange Wochenenden und lo-net²!"

Über den Autor

Andreas Prenting ist Lehrer am privaten Liebfrauengymnasium in Büren (NRW), er hat lo-net² im Februar 2010 für seine Schule eingerichtet. Mittlerweile umfasst die Institution über 1.600 Nutzerkonten. Er nutzt die Plattform im Unterricht aller Klassen, führt als Administrator regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zum Umgang mit der Plattform durch und schätzt als Jahrgangsstufenleiter besonders die Vorzüge, die lo-net² im Bereich der Schulorganisation bietet.

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